1349 Aufgrund des vorjährigen Handwerkeraufstandes in Nürnberg wurde das Kaiserliche
Landgericht Burggraftums Nürnberg von Nürnberg nach Cadolzburg verlegt.1361 Kaiser Karl IV. verlieh Burggraf Albrecht das Recht, in seiner Veste
Kadolsburg oder in seiner Stadt Zenn Pfennige und Heller schlagen zu lassen.
1388 Sept. Die Nürnberger erstürmten im ersten Städtekrieg den befestigten Markt Cadolzburg und brannten ihn aus.
1398 Die burggräfliche Herrschaft wurde geteilt, das Unterland mit der Cadolzburg fiel an Burggraf Friedrich VI.
1401 Burggraf Friedrich VI. heiratete Elisabeth von Bayern-Landshut
1411 Burggraf Friedrich VI.
wurde von König Sigismund als erblicher Landeshauptmann der Mark Brandenburg bestellt. König Sigismund verlobte Friedrichs ältesten Sohn Johann mit der sächsischen Prinzessin Barbara von Wittenberg. Beider Wappen links
am Vorburgtor der Cadolzburg.
1415/17 Belehnung Friedrichs mit der Mark Brandenburg durch König Sigismund. Als Markgraf Friedrich I. gehörte der Cadolzburger Burgherr zu den sieben
Kurfürsten des Reiches.
1417/1421 Markgraf Friedrich I. und Elisabeth von Bayern-Landshut stifteten den Cadolzburger Altar. um 1420-1440 Ausbau der Cadolzburg zur markgräflichen Residenz
1449 Mehrmals Einfälle der Nürnberger im zweiten Städtekrieg und Zerstörung der unbefestigten Talsiedlung und des mit Graben, Wall und Plankenzaun
befestigten Marktes.
1472 Kurfürst Albrecht Achilles beabsichtigte 34 Wochen in Ansbach und sechs Wochen in Cadolzburg, vier Wochen in Baiersdorf zur
Schweinejagd, und je zwei Wochen in Schwabach, Neustadt, Colmberg und Hoheneck Hof zu hatten.
ab 1527 Umbau des Neuen Schlosses
1528 Verabredung mit der Reichstadt Nürnberg zur großen Kirchenvisitation, Einführung der Reformation
1548 Markgräfin Emilie, geb. Herzogin von Sachsen, dritte Gemahlin Markgraf Georg d. Frommen, baute auf der Cadolzburg
1684 Kurfürst Karl, Pfalzgraf bei Rhein, wollte Cadolzburg mit seinem Jagdbezirk gegen das Amt Boxberg eintauschen.
1743 Beginn des Schlossbaues in Deberndorf unter Freiherrn Ernst Hartmann von Diemar
1750/51 Neubau der Pfarrkirche im
Markgrafenbarock durch Landbauinspektor Johann David Steingruber.
1792 Cadolzburg fiel mit dem Fürstentum Ansbach an den König von Preußen
1796 Die Cadolzburg als Wohnsitz des Fürsten Heinrich Ludwig Carl von Nassau-Zwei-brücken-Ottweiler, der 1797 vom Pferd stürzte und tödlich verunglückte.
1806 Cadolzburg fiel an das Königreich Bayern
1887 Johann Balthasar Brandstätter wurde Bürgermeister
Cadolzburgs. Während seiner Amtszeit wurde eine Vielzahl von Projekten verwirklicht:
1892 Die Lokalbahn-Aktiengesellschaft München nahm ihre einzige
nordbayerische Normalspur - Strecke von Fürth nach Cadolzburg in Betrieb.
1893 Der Aussichtsturm wurde eingeweiht.
1910 Hau des Schulhauses
1945 Am 17. April wurde Cadolzburg von den Amerikanern beschossen. Zahlreiche Gebäude
und die Burg gingen in Flammen auf.
1957 Die kath. Pfarrkirche St. Otto wurde eingeweiht
1961 Einweihung des neuen Schulgebäudes an der Sudetenstraße
1972 Eingemeindung der ehem. Gemeinden Roßendorf und Deberndorf (außer Hornsegen)
1978 Eingemeindung der ehem. Gemeinde Steinbach und des Ortes Seckendorf
1979 Einstufung Cadolzburgs als Kleinzentrum
1979 Gewerbegebiet 'Schwadermühle' entsteht
Ab 1982 Wiederaufbau der Cadolzburg
1987 Richtfest des Alten Schlosses
1988 Neues Sportgelände für Grund- und Hauptschule
1989 Weihe der 'Friedensglocke^ auf der Burgkapelle
1990-1992 Umbau der 'Waldschule' zum Kindergarten 'Villa Kunterbunt'
1990 Richtfest des Neuen Schlosses
1993 Renovierung des Pilsendelplatzes und Einrichtung des Rangau - Heimathauses als Museum
1988 Einweihung des
Rathauses an der Nürnberger StraßeRenovierung der 'Alten Kinderschule' Bau der Tiefgarage und Rathausplatzgestaltung mit Brunnen von Theophil Steinbrenner Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses
2000 Einweihung der Grundschule Egersdorf